
![]() Als Südeifel beschreiben wir hier den südlichen Teil der Eifel, der in den Deutsch-Luxemburgischen Naturpark grenzüberschreitend übergeht. Der Naturpark, mit einer Gesamtfläche von 789 m², liegt mit etwa 357 m² in Luxemburg mit etwa 432 m² in Rheinland-Pfalz. Er liegt auf beiden Seiten der Grenzflüsse Sauer und Our und grenzt im Norden an den Deutsch-Belgischen Naturpark Hohes Venn. Im nördlichen Teil im Großherzogtum Luxemburg prägen Hochflächen und tiefe Flusstäler diese waldreiche Landschaft, die zu etwa 50% aus Laubwäldern besteht. Seltene Tier- und Pflanzenarten sind hier zu finden, wie die Wildkatze, das Haselhuhn, den Schwarzstorch sowie wilde Narzissen und Küchenschellen. Südlich beginnt das Gutland, Kulturland, das sich westlich nach Rheinland-Pflalz zieht. Dieser südliche Teil der Eifel ist landschaftlich weicher und wird vorwiegend landwirtschaftlich genutzt. Nordwestlich von Irrel liegt das Ferschweiler Plateau, eine aus Sandsteinen bestehende Hochebene, mit einer Ausdehnung von ca. 30 km². ![]() Wandern in der abwechslungsreichen Landschaft des Deutsch-Luxemburgischen Naturparks ist ein reines Vergnügen, z. B. auf dem rund 100 km langen Müllerthal Trail in der sogenannten Luxemburgischen Schweiz. Die bewaldeten Ebenen des Ferschweiler Plateaus sind historisch besonders bekannt für die vielen jungsteinzeitlichen Stätten. |