
![]() Das Hohe Venn ist eine Hochfläche an der Grenze zwischen Deutschland und Belgien mit einer Größe von ca. 4.500 ha. Es überschneidet teilweise ein Gebiet Französischsprachiger und Deutschsprachiger Gemeinden im wallonischen Teil Ostbelgiens. Die Landschaft prägen Hochmoore sowie hügelige Wiesen und grüne Wälder. Eine Attraktion sind die Palsen, Reste von eiszeitlichen Hügeln, die heute als ringförmige Wälle einen Moortümpel oder verlandeten Moortümpel umschließen. Heidepflanzen, aber auch alpine Gewächse und einzigartige Wild-Narzissen-Wiesen, bedecken die Hochflächen. Birkhühner genießen hier einen besonderen Schutz und es wurden auch wieder die ersten Luchse und Biber gesichtet. Die höchste Erhebung ist der Botrange mit einer Höhe von 694 m. ![]() Das Hohe Venn ist ein Wanderparadies. Es wurden aber auf Grund seiner Schutzzonen für seltene Tierarten einige besondere Regeln aufgestellt, die beim Wandern durch das Gebiet zu beachten sind. Es gibt insgesamt 4 Zonen, in denen man sich mehr oder weniger „frei“ bewegen kann. Ausgewiesene Schutzzonen dürfen nicht ohne Naturführer betreten werden. Im Winter bietet sich der Ski-Langlauf an, vorausgesetzt es liegt genügend Schnee. |